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Die Berufsunfähigkeitsversicherung als Pfeiler der privaten Vorsorge ist wichtiger denn je. Etwa jeder vierte Arbeitnehmer wird im Lauf seines Lebens berufsunfähig. Der Staat hat sich aus dem Schutz der Betroffenen weitestgehend zurückgezogen. Wer nicht verarmen will, der muss rechtzeitig selbst vorsorgen. Frühzeitig muss die Versicherung abgeschlossen werden, mit steigendem Lebensalter wird es zunehmend schwerer in einer Versicherung Aufnahme zu finden. Der Schutz der Berufsunfähigkeitsversicherung Der Schutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist längst ein Privileg derer geworden, die sich rechtzeitig gegen dieses Risiko versichern konnten. Für die älteren, aber nach 1961 geborenen Generationen ist die Aufnahme in diese wichtige Versicherung extrem schwierig und sehr teuer. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Absicherung der Vergangenheit wird der Gesundheitszustand der zu versichernden Person erfragt. Kaum ein heute 45 Jahre alter Mensch schafft diese Gesundheitsprüfung ohne, im Versicherungsfall als relevant definierte Angaben, schlicht vergessen zu haben. Auch die in der Vergangenheit bereits festgestellten körperlichen Probleme sorgen in vielen Fällen dafür, von den Gesellschaften abgelehnt zu werden. So früh wie möglich die Chance auf einen Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung wahrzunehmen, das ist der Schutz gegen spätere Armut. Die Tagesschau vom 28.12.2011 macht sehr anschaulich deutlich, wie schlecht die Chancen sind bis zur Altersrente arbeiten zu können. Schon heute erreichen viele das Renteneintrittsalter von gegenwärtig 65 Jahren nicht. Ab 2012 steigt das Renteneintrittsalter. Noch weniger Menschen werden bis zum Ende ihrer Lebensarbeitszeit berufstätig sein können. Bereits mit unter 50 Jahren ist in vielen Berufen das Arbeiten durch körperliche und seelische Gebrechen nicht mehr möglich. Finanzielles Auskommen sichern, dem Lebensabend gelassener entgegen blicken. Wer heute mit Anfang 50 arbeitslos wird, weil er berufsunfähig ist, der blickt in eine trübe Zukunft. Ohne eine monatliche Zahlung der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt nur Harz 4. Die Chance auf einen fair bezahlten neuen Job, die haben trotz gebetsmühlenartiger Beteuerungen der Politik, die Wenigsten. Die aktuellen Zahlen belegen - Neurentner, denen trotz Minirente kein anderer Weg offenbleibt, werden immer jünger. Laut Süddeutscher Zeitung, auf deren Angaben die Tagesschau beruht, sind Neurentner heute nur wenig älter als 50 Jahre. Leider konnten viele von Ihnen nicht rechtzeitig mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen. Ihr Schicksal ist damit besiegelt. Keine Versicherung ist wichtiger. Nur wer seine Chance nutzt und rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, ist geschützt.
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